BHE


BHE - Zertifizierter Fachbetrieb

In der Sicherheitsbranche ist es für Kunden oftmals schwer qualitative Unterschiede bei mehreren Angeboten zu beurteilen. Anders als beim Autokauf oder beim Kauf sonstiger Artikel des Konsumbereiches stützt sich der Kunde häufig auf den günstigsten Angebotspreis, da dieser vermeintliche Geldvorteil von ihm „bewertet“ werden kann. Hier setzt das BHE-Zertifikat an.
Dem Kunden wird verdeutlicht, dass die Errichterfirmen ihre Sicherungsanlagen unter Beachtung der jeweils gültigen Normen und Vorschriften planen, installieren und instandhalten. Der Kunde erhält die Sicherheit, dass er im Rahmen eines vernünftigen Preis-Leistungsverhältnisses bedient wird.

Voraussetzungen für die Verleihung:

- Der Antragsteller ist Mitglied im BHE

- Nachweis der verantwortlichen Fachkraft über die elektrotechnische Berufsausbildung
sowie die dreijährige Berufserfahrung in der entsprechenden Fachsparte

- polizeiliches Führungszeugnis der hauptverantwortlichen Person

- Bescheinigung über die Eintragung in die Handwerksrolle und/ oder IHK

Verpflichtungen der Errichterfirma/Planer:

- die Anlagen unter Beachtung der Normen DIN VDE 0833, DIN 14675, der VDE-Vorschriften
und sonstigen, jeweils zutreffenden Normen, Vorschriften oder Richtlinien zu installieren und instand zuhalten.

- die Projektierungsrichtlinien und technischen Anweisungen der Gerätehersteller einzuhalten

- den Kunden in die Bedienung der Anlage einzuweisen

- dem Kunden eine Bedienungsanleitung und ein Installationsprotokoll für die Anlage zu übergeben

- einen ständig verfügbaren Instandhaltungsdienst zu unterhalten, der bei durch den
Anlagenbetreiber gemeldeten Störungen unverzüglich zur Einsatzstelle kommt und die Störung behebt

Verleihung des Zertifikates

- Die verantwortliche Fachkraft absolviert eine Fachkundeprüfung im Bereich Sicherungstechnik beim BHE

-Nach erfolgreicher Fachkundeprüfung und Prüfung der Antragsunterlagen verleiht
der BHE dem Antragsteller das Zertifikat

- Hat der Antragsteller sich bereits einer vergleichbaren und vom BHE akzeptierten Überprüfung
bei einer anderen Institution, z.B. dem VdS, unterzogen, so wird diese Überprüfung anerkannt

- Die verantwortliche Fachkraft muss im Zeitablauf regelmäßig (mindestens einmal in zwei Jahren)
an Weiterbildungsmaßnahmen im entsprechenden Bereich der Sicherungstechnik teilnehmen

- Das Ausscheiden der hauptverantwortlichen Fachkraft muss dem BHE unverzüglich mitgeteilt werden.
Innerhalb einer Übergangsfrist von sechs Monaten